Diese Rezepte dürfen geteilt, verwendet und angepasst werden.
Kostenlos – ohne Verpflichtung, dafür mit Wirkung.

🌿Natürliches Sonnencreme-Rezept zum Selbermachen (ohne synthetische Stoffe)
Zutaten (für ca. 100 ml):
30 g Kokosöl (natürlicher LSF von ca. 5)
20 g Sheabutter (LSF ca. 3–6, pflegend)
20 g Zinkoxid (nicht-nano) → für den eigentlichen UV-Schutz!
10 g Bienenwachs (macht es wasserfester)
10 ml Himbeersamenöl (LSF ca. 25–30)
Optional: ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl (duftend & hautberuhigend)
🧪
Anleitung:
Kokosöl, Sheabutter und Bienenwachs im Wasserbad langsam schmelzen.
Vom Herd nehmen, leicht abkühlen lassen.
Himbeersamenöl einrühren.
Zinkoxid langsam und vorsichtig unterrühren (Achtung: nicht einatmen! Mundschutz tragen).
Optional ätherisches Öl hinzufügen.
In ein sauberes Glas oder Cremetiegel abfüllen, vollständig abkühlen lassen.
⚠️ Wichtige Hinweise:
Zinkoxid muss “non-nano” sein, damit es nicht durch die Haut in den Körper gelangt.
Nicht zum Verzehr geeignet! (manche natürliche Zutaten wie Zinkoxid sind nur für äußeren Gebrauch gedacht)
Diese Creme bietet einen geschätzten LSF zwischen 20–30, abhängig von der Menge des Zinkoxids und der Öle.
Regelmäßig nachcremen, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen.
Nicht für Babys unter 6 Monaten empfohlen – dort besser Schatten & Kleidung.
🌿 Natürliche Nahrungsergänzungsmittel mit Sonnenschutz-Wirkung
Astaxanthin
🌟 Stärkstes natürliches Antioxidans
Schützt Hautzellen vor UV-induziertem oxidativem Stress
Studien zeigen: kann den Eigenschutz der Haut verbessern
Dosierung: meist 4–8 mg täglich
Quelle: aus der Alge Haematococcus pluvialis
Beta-Carotin
Wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt
Lagert sich in die Haut ein → leicht orange-bräunlicher Schimmer
Erhöht den Eigenschutz leicht (nach mehreren Wochen Einnahme)
Dosierung: ca. 15–30 mg täglich für Sonnen-Schutzwirkung
Lycopin (Tomatenextrakt)
Ebenfalls starkes Antioxidans
Studien: ca. 25–30 % geringere Sonnenrötung bei regelmäßiger Einnahme
Quelle: Tomaten (besonders gekocht), Nahrungsergänzung
Dosierung: ca. 10–15 mg täglich
Vitamin C + E
Antioxidativer Zellschutz
In Kombination besonders wirksam gegen UV-bedingten Hautstress
Unterstützen Hautregeneration
Polypodium leucotomos (Farnextrakt)
Klinisch erforscht, reduziert UV-Schäden
Schützt auch gegen Pigmentflecken und Sonnenallergie
Wird in Produkten wie “Heliocare” verwendet
Dosierung: je nach Produkt (oft 240–480 mg täglich)
💡 Wichtig:
Die Wirkung baut sich nach und nach auf – meist über 2–4 Wochen regelmäßiger Einnahme.
Sie ersetzt keine Sonnencreme, schützt aber von innen zusätzlich.
Besonders hilfreich für:
Menschen mit Sonnenallergie
Menschen mit empfindlicher Haut
Ergänzend bei starker Sonnenbelastung (z. B. Urlaub, Höhenlage, Segeln
🌿 Rezept: Selbstgemachte After-Sun- oder Pflege-Sonnencreme mit Aloe Vera und natürlichem UV-Schutz
Zutaten (ca. 100 ml Creme):
2 EL Aloe Vera Gel (rein, ohne Alkohol oder Duftstoffe)
2 EL Sheabutter (leicht schmelzen)
1 EL Kokosöl (LSF ca. 5)
2 EL Himbeersamenöl (LSF ca. 25–30, sehr leicht)
2 EL Karottenöl oder Karottensamenöl (LSF ca. 20)
2 EL Zinkoxid (non-nano) – für zuverlässigen mineralischen UV-Schutz
Optional: 5 Tropfen Lavendelöl oder Teebaumöl (beruhigend/antibakteriell)
🧪 Zubereitung:
Sheabutter und Kokosöl sanft im Wasserbad schmelzen.
Vom Herd nehmen und Aloe Vera Gel sowie die restlichen Öle unterrühren.
Zinkoxid vorsichtig einrühren – nicht einatmen! (Maske tragen)
Gut verrühren, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
In einen sauberen Tiegel füllen und im Kühlschrank lagern (hält ca. 2–3 Wochen).
💡 Tipps:
Aloe Vera frisch aus der Pflanze ist am besten – aber dann ist die Creme nur wenige Tage haltbar.
Diese Creme ist besonders pflegend und kühlend, ideal für empfindliche Haut.
Für echten Sonnenschutz ist Zinkoxid entscheidend – ohne es wäre es nur eine After-Sun-Lotion.
Oxymel – Die Immunkraft aus Essig und Honig
Was ist Oxymel?
Oxymel ist ein natürliches Hausmittel, das aus Essig, Honig und optional Heilpflanzen besteht. Der Name stammt aus dem Griechischen:
„Oxy“ = sauer (Essig), „mel“ = Honig.
Es handelt sich also um eine süss-saure Mischung, die schon seit der Antike verwendet wird – nicht nur als Gesundheitselixier, sondern auch zur Konservierung und Stärkung.
Kurzer historischer Hintergrund
Oxymel wurde bereits im alten Griechenland als Heilmittel verwendet. Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike, nutzte es zur Reinigung und Stärkung des Körpers. Auch im Mittelalter war Oxymel weit verbreitet – vor allem in der Klostermedizin, wo es mit Heilkräutern wie Thymian oder Salbei angereichert wurde. Die Kombination aus Honig und Essig galt damals wie heute als entzündungshemmend, verdauungsfördernd und immunstärkend.
Wofür ist Oxymel gut?
Oxymel kann Dir helfen, Dein Immunsystem auf natürliche Weise zu stärken – und das ganz ohne Chemie oder teure Nahrungsergänzungsmittel. Es wirkt:
Immunstärkend – durch die antibakterielle und antivirale Wirkung
Entzündungshemmend – durch die enthaltenen Antioxidantien
Verdauungsfördernd – besonders hilfreich bei Völlegefühl oder Blähungen
Entgiftend – regt Leber und Nieren an
Energiespendend – Honig gibt schnelle, natürliche Energie
Qualität der Zutaten – worauf solltest Du achten?
Wenn Du Oxymel selber machst, achte bitte auf hochwertige Zutaten:
Essig: Am besten roher, ungefilterter Bio-Apfelessig mit der "Essigmutter". Er enthält lebendige Enzyme und Mikroorganismen, die Deine Gesundheit unterstützen.
Honig: Roh, unbehandelt und aus biologischer Imkerei. Industriell erhitzter Honig hat oft kaum noch gesunde Wirkstoffe.
Kräuter (optional): Getrocknet oder frisch – je nach Jahreszeit und Wirkung, die Du erzielen möchtest (z. B. Thymian bei Erkältung, Brennnessel für die Blutreinigung, Ingwer für Wärme und Stoffwechsel).
Grundrezept – Immunstärkender Oxymel
Zutaten:
3 Teile Honig
1 Teil Apfelessig (roh, naturtrüb)
(optional) 1–2 TL getrocknete oder frische Kräuter nach Wahl
Zubereitung:
Gib Honig und Apfelessig in ein sauberes Glas (z. B. 150 ml Honig + 50 ml Essig).
Optional: Füge Kräuter hinzu.
Verschliesse das Glas gut und schüttle es kräftig.
Lass die Mischung 7–10 Tage an einem kühlen, dunklen Ort ziehen. Täglich einmal schütteln.
Danach kannst Du die Kräuter abseihen – fertig!
Tipp: Du kannst auch gleich eine grössere Menge ansetzen – Oxymel ist lange haltbar (mindestens 6 Monate, oft länger).
Anwendung – So nutzt Du Oxymel richtig
Zur Vorbeugung und Stärkung:
Täglich 1 EL Oxymel in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen
Am besten morgens auf nüchternen Magen trinken
Kinder (ab ca. 4 Jahren): 1 TL in Wasser (bitte vorsichtig bei Allergien)
Bei ersten Erkältungsanzeichen:
2–3 mal täglich 1 EL in Wasser einnehmen
Alternativ:
Als Dressing für Salate
Als erfrischendes Getränk mit Mineralwasser (Oxymel-Schorle)
In Tees (nur lauwarm, damit die Enzyme erhalten bleiben)
Mit Oxymel hast Du ein altbewährtes Hausmittel, das einfach, preiswert und hochwirksam ist. Du brauchst keine exotischen Zutaten oder teuren Präparate – nur Honig, Essig und ein bisschen Geduld. Schon ein kleiner täglicher Schluck kann Dir helfen, gesund durch das Jahr zu kommen.

✅ Pflicht-Zutaten (Basisfunktion) 4 Zutaten
Zutat Menge Warum sie wichtig ist Xylit 3 EL
Karieshemmend, leicht süss, antibakteriell Natron 1 EL
Mild abrasiv, neutralisiert Säuren im Mund Kokosöl 1 EL
Bindet, antibakteriell, sorgt für geschmeidige Textur
Optional, aber empfohlen:
Ätherisches Pfefferminzöl | 10 Tropfen | Für frischen Atem, antibakteriell |
Xylit fein mahlen (Mörser, Mixer).
Alles gründlich vermengen, bis eine formbare Masse entsteht.
Zu kleinen Kügelchen (Erbsengrösse) rollen oder in eine Mini-Silikonform drücken.
Mind. 24–48 Stunden an der Luft trocknen, bis sie fest sind oder Trocknung mit dem Dörrapparat.
Funktion Ist abgedeckt?
Reinigung ✅ Natron
Kariesprophylaxe ✅ Xylit
Frischer Atem ✅ mit Pfefferminzöl
Bindung & Haltbarkeit ✅ Kokosöl
Einfache Dosierung – eine Tablette pro Anwendung
Kein Flüssiganteil → lange haltbar
Ideal für Reisen, Flugzeug, Zero-Waste-Lifestyle
Ohne Mikroplastik, Tenside oder Glycerin
Xylit (fein gemahlen) 3 EL Karieshemmend, süssend
Calciumcarbonat 2 EL Remineralisierend, milder Putzkörper
Natron 1 EL Mild abrasiv, neutralisiert Säuren
Kokosöl (fest) 1 EL Antibakteriell, bindet leicht
Pfefferminzöl (bio) 10–15 Tropfen Frischer Atem
Pfeilwurzelmehl oder Maisstärke 1 EL Bindung, Tablettenfestigkeit
Optional: weisse Tonerde 1 TL Remineralisierend, sanfte Reinigung
Optional: Aktivkohle (medizinisch) ¼ TL
Aufhellend (sparsam verwenden!)
Trockene Zutaten mischen: Xylit, Calciumcarbonat, Natron, evtl. Tonerde & Aktivkohle.
Flüssige Zutaten zugeben: Pfefferminzöl und leicht angewärmtes Kokosöl.
Stärke zugeben, dann alles zu einer krümeligen, leicht feuchten Masse verarbeiten.
Mit einem Mini-Tablettenformer oder einfach per Hand zu kleinen Kügelchen formen.
Alternativ: Masse in Silikonform für Mini-Pralinen pressen.
Mindestens 24–48 h trocknen lassen an einem luftigen, trockenen Ort.
Optional im Dörrgerät bei 35–40 °C für schnelleres Trocknen.
🪥 Anwendung
1 Tablette kauen, bis sie zu einer cremigen Paste wird.
Mit feuchter Zahnbürste wie gewohnt putzen.
Nicht schlucken – vor allem bei Aktivkohle oder zu viel Xylit.
🧊 Lagerung & Haltbarkeit
Trocken, dunkel und luftdicht lagern.
Mindestens 3–4 Monate haltbar, bei trockener Herstellung noch länger.
Mehr Festigkeit
Etwas mehr Pfeilwurzelmehl oder Stärke
Extra Remineralisierung
Magnesiumhydroxid, Bentonite, Apatit (1 TL)
Für empfindliches Zahnfleisch
Tonerde statt Natron verwenden
Für Kinder
Weniger Pfefferminzöl, z. B. mildes Orangenöl
Grösse der Tabletten / Pralinen
Empfohlene Grösse:
ca. Erbsengross (⌀ ca. 5–7 mm) oder 0,25–0,5 g pro Stück
Das entspricht einer Portion Zahnpasta.
Du kannst auch eine Mini-Pralinenform oder eine 1-ml-Silikonform verwenden.
Oder einfach mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen und mit den Fingern rollen.
Trocknung an der Luft (ohne Dörrgerät)
🔄 Vorgehen:
Tabletten nicht zu dicht nebeneinander auf Backpapier oder Baumwolltuch legen.
An einem luftigen, trockenen Ort ohne direkte Sonne aufstellen.
Optional: Ein feinmaschiges Tuch darüberlegen (Staubschutz, Luftzirkulation bleibt).
🕒 Dauer:
24–48 Stunden bei Zimmertemperatur, je nach:
Raumluftfeuchtigkeit
Kokosöl-Anteil
Grösse der Tabletten
Bei feuchter Luft: bis zu 72 Stunden
✅ Trocknungstest:
Tabletten sollten sich fest anfühlen, nicht mehr schmieren und bruchstabil sein.
Wenn du mit dem Fingernagel draufdrückst, sollten sie nicht nachgeben oder kleben.
💡 Zusätzlicher Tipp für schnelles Trocknen ohne Dörrgerät:
Stell sie in den Backofen bei Umluft:
Temperatur: max. 40 °C (sehr niedrig!)
Ofentür einen Spalt offen lassen (Holzlöffel einklemmen)
2–4 Stunden, regelmässig kontrollieren
Tabletten vorher geformt (z. B. in Silikonform oder von Hand)
Auf Backpapier, Dörrfolie oder direkt auf das Gitter legen
Gerät vorbereiten:
Lege die Gitter mit Backpapier oder Dörrfolie aus, damit kein Öl durchläuft.
Alternativ: Lege direkt die Silikonform in das Dörrgerät (wenn hitzebeständig).
Tabletten platzieren:
Achte auf genügend Abstand zwischen den Stücken (mind. 0,5 cm), damit die Luft gut zirkulieren kann.
Trocknen:
Temperatur: 35–42 °C (nicht heißer, sonst schmilzt das Kokosöl oder ätherische Öle verfliegen).
Zeit: 4–8 Stunden, je nach Größe, Feuchtigkeit und Luftzirkulation.
Nach 4 Stunden prüfen, ob sie fest und trocken sind. Sie sollen nicht mehr kleben oder weich sein.
Fertig?
Wenn die Tabletten hart, trocken und stabil sind, kannst du sie luftdicht abfüllen.
Für maximale Haltbarkeit: Nach dem Dörren nochmals 1 Tag offen bei Zimmertemperatur nachtrocknen lassen (optional).
Geruchsneutrale Trocknung: Achte darauf, dass keine würzigen oder aromatischen Lebensmittel gleichzeitig im Dörrgerät sind – Zahntabletten nehmen Gerüche auf.
Silikonformen reinigen: Nach dem Trocknen gründlich ausspülen, da Ölreste bleiben können.
Lagerung: Trocken, kühl, lichtgeschützt – z. B. in einem Schraubglas mit Papierdeckel oder Braunglas.